Meine Geschichte

Mein Name ist Hannes Bonzheim, ich bin 18 Jahre alt und komme vom Kaiserstuhl. Ich bin Buchautor, ICARUS-Botschafter und Young Scientist am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie, ehrenamtlich für das Naturzentrum Kaiserstuhl aktiv, Hobby-Ornithologe, Naturschützer und Naturfotograf.

Ich präsentiere regelmäßig Vorträge, leite Führungen sowie Workshops und halte nun schon seit 2018 (4 Jahren) die faszinierende Artenvielfalt der Natur auf Bildern fest und verwende sie für die Öffentlichkeitsarbeit.

Wenn Sie mehr Bilder von mir sehen wollen, schauen Sie sich gerne auf meinem Instagram Account: @naturfotografie.bonzheim um.

Am Ende dieser Seite finden Sie eine Liste meiner Naturschutzprojekte :)

Als Kleinkind

Schon als Kleinkind habe ich meine Liebe zur Natur entdeckt. Im Kindergarten sah ich mir am liebsten Tierbücher und Lexika an und Ausflüge in den Stuttgarter Zoo waren stets ein Highlight für mich. Naturdokumentationen
faszinieren mich bis heute und haben viel zu meinem Wissen beigetragen. 

Das Bild der beiden Höckerschwäne ist eines meiner ersten Bilder. Damals aber noch mit einem Handy entstanden :)

Die Schulzeit beginnt

Als Schulkind liebte ich Urlaube in der Natur, wo ich mit meinem Bruder ausgiebig umherstreifte. Dort sammelten wir allerhand Käfer, Eidechsen, Schnecken und vieles mehr, um sie in Schuhkartons näher zu betrachten. Zu dieser Zeit hatte ich schon eine eigene kleine Kamera, mit der ich aber nach einiger Zeit nichts mehr anzufangen wusste.


Meine ersten Haustiere

2011 bekam ich dann endlich mein erstes eigenes Haustier. Einen zehnjährigen Wellensittich, der mir vier Jahre lang ein guter Freund war. Damit war mein besonderes Interesse an den Vögeln geweckt. Zur Freude meiner Mutter kamen mit der Zeit neue Wellensittiche, Blaukehlagamen, Meerschweinchen und Erdbeerköpfchen dazu.
Nachdem sich jedoch einige Futterinsekten in unserer Wohnung selbstständig machten, war das Kapitel Blaukehlagamen zu Ende. Als dann auch noch meine Meerschweinchen von einem Marder geholt wurden, hatte ich nur noch meine Vögel. 


Eine Leidenschaft entsteht

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Morgens stand ich auf um wie jeden Morgen meine Wellensittiche zu füttern. Ich kam an meinem Fenster vorbei und sah hinaus. Plötzlich nahm ich zum ersten mal richtig wahr, dass es da draußen auch Vögel gab und begann ab diesem Tag immer öfter rauszugehen, um die Vogelwelt vor meiner Haustür besser kennenzulernen. Ich war begeistert wie viele Vogelarten es gibt und als ich nach einiger Zeit auch vier Vögel in Not retten konnte, zwei aus dem Nest gefallene Küken, einen Haussperling, der in einer Regenrinne gefangen war und einen flugunfähigen Haussperling auf einer Straße, war meine Leidenschaft für die Vogelwelt geboren.


Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie

Im November 2018 machte ich ein Schulpraktikum am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie um mehr über die Arbeit von Ornithologen und Wissenschaftlern zu erfahren. Ich lernte viele Forschungsprojekte kennen und durfte auch bei der Vogelberingung dabei sein. Nach diesem Praktikum war ich entschlossen Ornithologe bzw. Biologe zu werden. Da mein Praktikum sehr positiv war, wurde ich ICARUS-Botschafter



ICARUS

ICARUS ist eine internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum. In ihm arbeiten Wissenschaftler mit dem ICARUS Forschungsentwickler Martin Wikelski (mitte), mit dem Ziel zusammen, ein satellitengestütztes System zur Beobachtung von Tieren zu entwickeln. Forscher rüsten unterschiedliche Tierarten mit Minisendern aus, die ihre gesammelten Daten an eine Empfangsstation im All schicken. Die notwendige Antenne brachte der deutsche Astronaut Alexander Gerst 2018 an der Außenhaut der Raumstation ISS an. Die gewonnenen Erkenntnisse, dienen der Verhaltensforschung, dem Artenschutz, bis hin zur Vorhersage von ökologischen Veränderungen und Naturkatastrophen. Das ICARUS-Projekt verkörpert das goldene Zeitalter der Bewegungsökologie.


Wie kam ich zur Fotografie

Nach all diesen positiven Erfahrungen mit der Natur und der Ornithologie, beschloss ich mir von meinem Konfirmationsgeld eine professionelle Kameraausrüstung zu kaufen und seit Juni 2018 bin ich nun in der Naturfotografie aktiv. Ich liebe es Zeit in der Natur zu verbringen und sie zu Erleben. Dank meiner Geduld und Motivation, sowie Spaß am fotografieren, konnte ich mich anfänglich in der Natur- und Vogelfotografie sehr schnell verbessern und kam schon nach einem Jahr zu guten Ergebnissen. Als ich 2019 umzog, lernte ich in meiner neuen Heimat den Fotografen Matthias Futterer kennen, der ebenfalls die Naturfotografie betrieb und von dem ich einiges lernen konnte. Mittlerweile sind wir sehr gut befreundet und haben zusammen schon viel erlebt und sind natürlich immer noch viel in der Natur unterwegs :)

Im März 2019 erschien mein erstes Buch "Vögel an Deutschlands Gewässern"  


Mein Lieblingsvogel - Der Steinkauz

Seit meiner ersten Begegnung mit einem Steinkauz in einer alten Obstbaumwiese im Jahr 2019, hat mich diese kleine Eulenart fasziniert und in ihren Bann gezogen. In meiner Heimat setze ich mich seither aktiv für den Schutz des Steinkauzes ein und verbringe viele Stunden mit dem Beobachten, Fotografieren und Filmen dieser Eule.

Von keiner anderen Vogelart habe ich mir so ein breites Wissen zu Verhalten und Lebensweise angeeignet!

Costa Rica 2019

2019 hatte ich das Glück durch einen Schüleraustausch drei Monate nach Costa Rica zu Reisen. Ich hatte dort eine tolle Zeit mit einer wundervollen Gastfamilie. Ich durfte in diesen drei Monaten die tolle Kultur, Menschen und vorallem die atemberaubende Natur dieses Landes kennenlernen. Diese Reise werde ich nie mehr vergessen und auf jeden Fall wiederkommen. Danke Otto, Hazel und Alejandro :)

Mein erster Fotowettbewerb

Riesen Freunde überkam mich 2019, denn ich gewann meinen ersten Naturfotowettbewerb. Es ging um Artenvielfalt in Parks und Gärten. Veranstalter war die Alexander Koenig Gesellschaft. Ich wurde 2.Platz mit meinem Waldkauzbild, dass ich im Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart im März 2019 aufnehmen konnte. Das Bild wurde bis in den März 2020 im Naturkundemuseum Alexander Koenig in Bonn ausgestellt. Ein großer Erfolg für mich.

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Fotowettbewerb 2020

2020 gewann ich zum zweiten mal in Folge beim Naturfotowettbewerb der Alexander Koenig Gesellschaft. Es ging um "Tiere in heimischen Gewässern". Ich konnte sowohl den 1 ten, wie auch den 3.Platz mit einem Eisvogel und Löffler Bild gewinnen. Die Bilder werden nun bis in den Februar 2021 im Naturkundemuseum Alexander Koenig in Bonn ausgestellt.

Naturschutzprojekte


Wiedehopf

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Seit 2020 engagiere ich mich mit dem Bau und der Anbringung von neuen Nistkästen und deren Betreuung für den Erhalt und Schutz des Wiedehopfes am Kaiserstuhl. Im Landkreis Birkenfeld habe ich gemeinsam mit Tom Sessa ein Wiederansiedlungsprojekt des seltenen Vogels gestartet!

Aktueller Stand: 10 Nistkästen

Steinkauz

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Der Steinkauz leidet als Höhlenbrüter vielerorts an Nistplatzmangel. 2020 haben Matthias Futterer und ich angefangen Niströhren in passenden Habitaten anzubringen und zu betreuen.

Aktueller Stand: 10 Niströhren

Eisvogel

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Der Eisvogel benötigt für den Bau seiner Brutröhre, erdige Steilwände an Fluss- oder Seeufern. Wo passende Stellen zugewachsen oder nicht steil genug waren, haben Matthias Futterer und ich (nach Absprache mit Eigentümern) den Uferbewuchs entfernt und Eisvogelsteilwände errichtet.

Aktueller Stand: 3 Steilwände

Schleiereule

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Für die nachtaktive Schleiereule habe ich mit tatkräftiger Unterstützung fünf Nistkästen gebaut und in passenden Scheunen montiert.

Aktueller Stand: 5 Nistkästen

Turmfalke

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Der Turmfalke brütet in Felsnischen, Baumhöhlen oder Krähennestern. Wo keine der drei Möglichkeiten vorhanden war, installierten Matthias Futterer und ich Nistkästen in 6 Metern höhe.

Aktueller Stand: 2 Nistkästen

Waldkauz

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In einem jungen Fichtenforst ohne passendes Höhlenangebot alter oder toter Bäume platzierte ich mit meinem Vater und Onkel einen Nistkasten für den Waldkauz.

Aktueller Stand: 1 Nistkasten

Mehlschwalbe und Rauchschwalbe

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Zwei Kunstnester aus Keramik für die Mehl- oder Rauchschwalbe, brachte ich mit meinem Onkel in einer alten Scheune auf einem kleinen Bauernhof an.

Aktueller Stand: 2 Keramiknester

Star

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Aus zwei hohlen Baumstämmen aus Kirschholz, fertigte ich Nistkästen für den wunderschönen und imitationsstarken Star und brachte sie in einer Streuobstwiese an. 

Aktueller Stand: 2 Nistkästen

Kleinvögel

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Für verschiedene Kleinvogelarten wie Kohlmeise, Blaumeise, Zaunkönig, Wendehals, Gartenbaumläufer, Kleiber, Haussperling, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz und Rotkehlchen baute ich Nistkästen in verschiedenen Ausführungen.

Aktueller Stand: ca. 25 Nistkästen

Vogelberingung

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Bei Gelegenheit helfe ich ehrenamtlich am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie bei der Beringung von Vögeln. Die Vogelberingung dient zur Erforschung des Zugverhaltens und der Zugwege verschiedener Arten, sowie der Migration von Jungvögel, der Ortstreue von Brutvögel und der Lebenserwartung. 

Winterfütterung

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Seit 2019 beginne ich jedes Jahr gegen Ende Oktober auf einer Streuobstwiese mit der Winterfütterung für Singvögel. 24 Arten waren bereits zu Gast. Highlights waren unter anderem Kernbeißer, Erlenzeisig, Girlitz, Sperber, Mittelspecht, Bluthänfling und Bergfink.

Aktueller Artenstand: 24

Meine Motivation


"Ich möchte die Menschen mit meinen Bildern für die Natur und ihre Bewohner begeistern und Sie inspirieren, selbst hinauszuziehen und sie in ihrer ganzen Schönheit und Vielfältigkeit zu erleben und zu schützen"

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