Brutpopulationsstudie am südlichen Kaiserstuhl
Brutpopulationsstudie und Wanderverhalten Wiedehopf
Nach erfolgreich absolvierten Theorie- und Praxiskursen zur Vogelberingung, bin ich selbstständig aktiver Vogelberinger der Vogelwarte Radolfzell.
Im Jahr 2024 startete ich für die Vogelwarte und in enger Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie, eine Brutpopulationsstudie des Wiedehopfes am Kaiserstuhl. Bei der Arbeit werde ich von einem ausgewählten, vertrauten Kreis an ehrenamtlichen Beringungshelfern unterstützt. In der Studie sollen folgende Hauptfragestellungen untersucht werden:
- Wie hoch ist der jährliche Bruterfolg regionaler Brutpaare?
- Wie viele der untersuchten Paare brüten bereits zweimal pro Jahr?
- Welche Faktoren führen zu Zweitbruten?
- In welchem Umkreis siedeln sich Jungvögel als Brutpaare in den kommenden Jahren an?
Neben diesen und vielen weiteren Fragen, erhoffen wir uns wichtige Erkenntnisse zum Wanderverhalten der Art, beziehungsweise lokalen Brutpopulation, sowie Auswirkungen des Klimawandels auf das Brutverhalten, sammeln zu können.
Sie möchten mitwirken?
Für die Studie ist es von großem Interesse eine möglichst breite Datengrundlage, zur systematischen Erfassung und Analyse der Bestandsentwicklung zu haben und diese stetig zu erweitern.
Wenn Sie selbst Nistkästen mit bestehenden Wiedehopfkästen besitzen, sind Sie herzlich eingeladen, diese im Dienste des Artenschutzes und der Wissenschaft in die Studie einzubringen. Standorte werden streng vertraulich behandelt, in der Studie NICHT veröffentlicht und NICHT an Dritte weitergegeben.
Mit Rebhütten einbringen
Da natürliche Brutmöglichkeiten am Kaiserstuhl rar sind, ist der Wiedehopf auf künstliche Nisthilfen angewiesen. Rebhütten sind für die Montage von Nistkästen im Inneren oft sehr gut geeignet und werden von den Vögel sehr gerne angenommen. Als Grundstückseigentümer mit einer Rebhütte, können Sie sich gerne jederzeit mit mir in Verbindung setzen.
Kontaktmöglichkeit
Wenn Sie Fragen haben oder sich mit Nistkästen in die Studie einbringen möchten, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.